März 26, 2018

Generation Z: Wie Finanzinstitute neue Wege gehen müssen

Die Generation Z bezeichnet junge Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren sind. Als Digital Natives sind sie großgeworden mit den Möglichkeiten einer digital vernetzten Welt. 2/3 aller Zehnjährigen in Deutschland besitzen heute ein eigenes Smartphone. Bis zu zwei Stunden täglich bewegen sie sich im Internet, surfen, chatten und bloggen. Die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt können kaum mehr gezogen werden, die Mediengewohnheiten der neuen Generation unterscheiden sich fundamental von althergebrachten. Das hat großen Einfluss darauf, wie junge Menschen konsumieren – und damit auch, wie sich Finanzinstitute inszenieren müssen.

Digitale Wege zu beschreiten, ist für die Gen Z ganz natürlich: Sie ist daran gewöhnt, gewünschte Informationen jederzeit und fast überall mit einem Klick zu erhalten. Lange Textwüsten, unübersichtliche Antragsformulare, komplexe Produktbeschreibungen – immer mehr ein No-Go. Stattdessen stellen junge Menschen besondere Ansprüche an Produkte, Dienstleistungen und die Wege, über welche diese beworben und angeboten werden.

Social Media-Plattformen, Videokanäle, Foren und Blogs laufen den althergebrachten Werbe- und Imagewegen immer mehr den Rang ab, digitale „Influencer“ üben einen großen Einfluss auf das Kaufverhalten ihrer Follower aus. Broschüren wälzen oder sich über die Fernsehwerbung zu informieren, ist out. Wem es nicht gelingt, sich auf den neuen Kommunikationswegen zu platzieren, läuft an der neuen Generation von Kunden vorbei. Wer sich nicht digitalisiert, gerät aufs Abstellgleis.

 

Vertrauen in die Marke

Nicht nur die Kommunikationswege verändern sich: Die durch die digitale Vernetzung gewährleistete prinzipielle Vergleichbarkeit aller Produkte und Angebote sorgt für einen harten Wettbewerb. Der Gen Z ist besonders das Vertrauen in die Marke wichtig. Unternehmen müssen daher ihre Werte als eigene Besonderheiten und als Alleinstellungsmerkmal herausstreichen – insbesondere die Nachhaltigkeit der Produkte und das soziale Engagement eines Unternehmens liegen der jungen Generation am Herzen.

 

Trend zur Personalisierung

In Sekundenschnelle das bekommen, was einen anspricht: Maßgeschneiderte Angebote und zielgerichtetes Marketing stehen auf der Wunschliste junger Menschen ganz oben. Die Digitalisierung ermöglicht die Personalisierung von Dienstleistungen und Produkten – ein Trend, der bei der Gen Z großen Anklang findet. Finanzunternehmen sollten hier die Möglichkeiten moderner Technologie nutzen, um ihr Angebot direkt auf die Wünsche der Kunden anzupassen, ohne mehr raten zu müssen, was diese genau möchten.

Die Generation Z will unabhängig sein, frei entscheiden, sich selbst verwirklichen. Dafür nutzen sie alle technischen Möglichkeiten. Sie sind neugierig und offen, hinterfragen viel. Unternehmen, die sich auf dieses Kundenprofil einstellen, haben gute Chancen, sich auch in Zukunft erfolgreich auf dem Markt zu platzieren.

 

 

Bildnachweis:

yanik88/Getty Images

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